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	<title>Kommentare zu: Harald Ringstorff wieder Spitzenkanddat</title>
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	<description>Sozialdemokratie zwischen Ostseestrand und Mecklenburger Schweiz</description>
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		<title>Von: Presse</title>
		<link>http://www.spd-landkreis-rostock.de/listenparteitag.htm/comment-page-1#comment-183</link>
		<dc:creator>Presse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 21:06:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;small&gt;Quelle: SVZ 10.04.2006&lt;/small&gt;

&lt;h3&gt;Ringstorff will volle dritte Amtszeit&lt;/h3&gt;

&lt;h4&gt;SPD lÃ¤utet Wahlkampf ein, Programm beschlossen&lt;/h4&gt;

&lt;strong&gt;Waren - Mit Ã¼bergroÃŸer Mehrheit stellte sich die SPD am Wochenende hinter MinisterprÃ¤sident Harald Ringstorff. Er wird die Sozialdemokraten in den Wahlkampf fÃ¼hren und er soll fÃ¼r eine weitere Legislatur an der Spitze des Landes stehen. 95,7 Prozent der Delegierten des SPD-Parteitages stimmten fÃ¼r ihn.&lt;/strong&gt;

Mit einem PlÃ¤doyer fÃ¼r die EigenstÃ¤ndigkeit Mecklenburg-Vorpommerns erÃ¶ffnete Ringstorff auf dem SPD-Parteitag in GÃ¶hren-Lebbin bei Waren den Wahlkampf der SPD zu den Landtagswahlen am 17. September. &quot;Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern zu einem wirtschaftlich starken und eigenstÃ¤ndig lebensfÃ¤higen Bundesland entwickeln. Das meinen wir mit ,Zukuft aus eigener Kraft.&quot; So lautet der Titel des Wahlprogramms, das die Sozialdemokraten selbstbewusst Regierungsprogramm nennen.

Der MinisterprÃ¤sident verbesserte damit sein Resultat bei der Nominierung 2002 um fÃ¼nf Prozent und kÃ¼ndigte an, dass seine Kraft ausreiche, &quot;um die nÃ¤chsten fÃ¼nf Jahre zu machen&quot;. Damit erteilte er Spekulationen, sein Amt spÃ¤ter in der Legislatur an SPD-Landeschef Till Backhaus zu Ã¼bertragen, eine Abfuhr.

Auf eine Koalitionsaussage wollten sich weder Backhaus noch Ringstorff einlassen. Letzterer mahnte in Richtung neuer Partner: Die CDU habe sich sehr reformunwillig gezeigt, die SPD werde aber die in der vergangenen Woche eingeleitete Kreis- und Verwaltungsreform nicht zurÃ¼cknehmen. Zum jetzigen Koalitionspartner sagte Ringstorff: &quot;Die PDS muss sich einig werden, ob sie koalieren oder opponieren will.&quot;

FÃ¼r die Zeit nach der Wahl kÃ¼ndigte der Spitzenkandidat ein um zwei Ministerien reduziertes Kabinett mit nur noch sieben Ministern an. Wesentlich neue Politik-Schwerpunkte werde es aber nicht geben, so Ringstorff: &quot;Entscheidend anderes muss nicht gemacht werden.&quot; Die gewerbliche Wirtschaft im Land wachse. Es gebe eine breitere industrielle Basis. Die Zahl der sozialversichungspflichtig BeschÃ¤ftigten wachse erstmals seit 1990. Als Schwerpunkt will eine neue Regierung Ringstorff die Gesundheitswirtschaft in MV entwickeln.

Auf den weiteren PlÃ¤tzen folgen LandtagsprÃ¤sidentin Sylvia Bretschneider und SPD-Landeschef Till Backhaus, der lediglich 69 Prozent der Stimmen erhielt.

&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Stefan Koslik&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><small>Quelle: SVZ 10.04.2006</small></p>
<h3>Ringstorff will volle dritte Amtszeit</h3>
<h4>SPD lÃ¤utet Wahlkampf ein, Programm beschlossen</h4>
<p><strong>Waren &#8211; Mit Ã¼bergroÃŸer Mehrheit stellte sich die SPD am Wochenende hinter MinisterprÃ¤sident Harald Ringstorff. Er wird die Sozialdemokraten in den Wahlkampf fÃ¼hren und er soll fÃ¼r eine weitere Legislatur an der Spitze des Landes stehen. 95,7 Prozent der Delegierten des SPD-Parteitages stimmten fÃ¼r ihn.</strong></p>
<p>Mit einem PlÃ¤doyer fÃ¼r die EigenstÃ¤ndigkeit Mecklenburg-Vorpommerns erÃ¶ffnete Ringstorff auf dem SPD-Parteitag in GÃ¶hren-Lebbin bei Waren den Wahlkampf der SPD zu den Landtagswahlen am 17. September. &#8220;Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern zu einem wirtschaftlich starken und eigenstÃ¤ndig lebensfÃ¤higen Bundesland entwickeln. Das meinen wir mit ,Zukuft aus eigener Kraft.&#8221; So lautet der Titel des Wahlprogramms, das die Sozialdemokraten selbstbewusst Regierungsprogramm nennen.</p>
<p>Der MinisterprÃ¤sident verbesserte damit sein Resultat bei der Nominierung 2002 um fÃ¼nf Prozent und kÃ¼ndigte an, dass seine Kraft ausreiche, &#8220;um die nÃ¤chsten fÃ¼nf Jahre zu machen&#8221;. Damit erteilte er Spekulationen, sein Amt spÃ¤ter in der Legislatur an SPD-Landeschef Till Backhaus zu Ã¼bertragen, eine Abfuhr.</p>
<p>Auf eine Koalitionsaussage wollten sich weder Backhaus noch Ringstorff einlassen. Letzterer mahnte in Richtung neuer Partner: Die CDU habe sich sehr reformunwillig gezeigt, die SPD werde aber die in der vergangenen Woche eingeleitete Kreis- und Verwaltungsreform nicht zurÃ¼cknehmen. Zum jetzigen Koalitionspartner sagte Ringstorff: &#8220;Die PDS muss sich einig werden, ob sie koalieren oder opponieren will.&#8221;</p>
<p>FÃ¼r die Zeit nach der Wahl kÃ¼ndigte der Spitzenkandidat ein um zwei Ministerien reduziertes Kabinett mit nur noch sieben Ministern an. Wesentlich neue Politik-Schwerpunkte werde es aber nicht geben, so Ringstorff: &#8220;Entscheidend anderes muss nicht gemacht werden.&#8221; Die gewerbliche Wirtschaft im Land wachse. Es gebe eine breitere industrielle Basis. Die Zahl der sozialversichungspflichtig BeschÃ¤ftigten wachse erstmals seit 1990. Als Schwerpunkt will eine neue Regierung Ringstorff die Gesundheitswirtschaft in MV entwickeln.</p>
<p>Auf den weiteren PlÃ¤tzen folgen LandtagsprÃ¤sidentin Sylvia Bretschneider und SPD-Landeschef Till Backhaus, der lediglich 69 Prozent der Stimmen erhielt.</p>
<p align="right">Stefan Koslik</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Presse</title>
		<link>http://www.spd-landkreis-rostock.de/listenparteitag.htm/comment-page-1#comment-182</link>
		<dc:creator>Presse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 21:04:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spd-dbr.de/?p=118#comment-182</guid>
		<description>&lt;small&gt;Quelle:SVZ 10.04.2006&lt;/small&gt;

&lt;h3&gt;SPD-Basis straft Backhaus ab&lt;/h3&gt;

&lt;h4&gt;Parteitag zur &lt;a href=&quot;/?p=118&quot;&gt;Listenwahl&lt;/a&gt;: Nur zwei Drittel der Delegierten stimmten fÃ¼r Landeschef&lt;/h4&gt;

&lt;h4&gt;Waren - &quot;Zukunft aus eigener Kraft&quot;  lautet das Regierungsprogramm der SPD, das Landeschef Till Backhaus am Wochenende auf dem Parteitag in GÃ¶hren-Lebbin vorstellte. Backhaus selbst hingegen erlitt eine herbe EnttÃ¤uschung. Nur 69,1 Prozent der Delegierten stimmten seiner Nominierung auf Platz 3 zu.&lt;/h4&gt;

Der SPD-Landeschef war nicht der Einzige, der eine Niederlage einstecken musste. Auch die Schweriner Nachwuchspolitikerin Manuela Schwesig, fÃ¼r die Innenminister Gottfried Timm (SPD) extra auf seinen Listenplatz verzichtet hatte, unterlag in einer Stichwahl der RÃ¼gener Abgeordneten Angelika Peters, die 50 Delegierte hinter sich brachte.

Damit ist die SPD in der Landeshauptstadt mit keinem einzigen Kandidaten unter den Erfolg versprechenden ersten 15 PlÃ¤tzen fÃ¼r den Landtag vertreten.

Nur wenig mehr, nÃ¤mlich 65 Stimmen erhielt Backhaus, der damit das zweitschlechteste Ergebnis eines Einzelkandidaten auf den aussichtsreichen ListenplÃ¤tzen hinnehmen musste. Er sprach enttÃ¤uscht von einer Niederlage, die er auf &quot;schwierige Entscheidungen&quot; bei Vogelgrippe, der Verwaltungsreform und beim Umbau im SPD-Landesvorstand zurÃ¼ckfÃ¼hrte. Noch bei seiner Wiederwahl zum Landesvorsitzenden vor zwei Jahren stimmten 92,5 Prozent der Delegierten fÃ¼r den Minister.

Das zuvor von Backhaus vorgestellte Regierungsprogramm wurde bei lediglich einer Enthaltung vom Parteitag angenommen. Die Schwerpunkte sind:

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Arbeit und Wirtschaft,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bildung und Gerechtigkeit,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kinder und Familie,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;moderne Verwaltung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&quot;Wir sind die einzige Partei im Land, die Ã¼ber ein Zukunftskonzept mit Blick auf 2020 verfÃ¼gt&quot;, betonte Backhaus.

Das Ziel, ArbeitsplÃ¤tze zu schaffen und zu sichern stehe fÃ¼r die SPD ganz oben auf der Agenda, &quot;natÃ¼rlich zuerst auf dem ersten Arbeitsmarkt&quot;. Der SPD-Landeschef beschwor die Vision vom Gesundheitsland Nr. 1 durch den weiteren Ausbau von Biotechnologie, Medizintechnik und modernen medizinischen Einrichtungen.

In der Programmdebatte musste er aber einen Gegenantrag .auf dem eigenen Fachgebiet einstecken, durch den der ausdrÃ¼cklich formulierte Anbau von gentechnisch verÃ¤nderten Pflanzen als Fortschrittstechnologie vom Parteitag wieder einkassiert wurde.

Auf dem Gebiet der Bildung vertrat der SPD-Landeschef die Auffassung, dass mit Vorschuljahr, Schulgesetznovelle und Hochschulreform der richtige Weg gewÃ¤hlt sei. WÃ¶rtlich: &quot;Mit Bildungsausgaben von 846 Euro je Einwohner liegen wir Ã¼ber dem Durchschnitt der ostdeutschen LÃ¤nder und auch Ã¼ber dem der westdeutschen FlÃ¤chenlÃ¤nder.&quot;

&lt;h4&gt;Warnung vor Einzug der NPD in den Landtag&lt;/h4&gt;

Einig war sich der Landeschef mit dem Spitzenkandidaten in der Kritik der Union. Da werde viel versprochen, aber die CDU stelle &quot;massenhaft ungedeckte Schecks aus&quot;. Von der RegierungsfÃ¤higkeit sei sie meilenweit entfernt. Ringstorff echauffierte sich Ã¼ber die neue CDU-FÃ¼hrung: &quot;Alles Gerede Ã¼ber einen neuen Stil ist unglaubwÃ¼rdig und hohl, wenn gleichzeitig mit Unterstellungen gearbeitet wird. Das ist nicht neuer Stil. Das ist ganz schlechter Stil.&quot;

Beide Redner warnten vor einem Einzug der NPD in den Landtag. Dies wÃ¼rde dem Ruf des Landes schwer schaden, Investoren abschrecken, ArbeitsplÃ¤tze und den Tourismus gefÃ¤hrden.

&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Stefan Koslik&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><small>Quelle:SVZ 10.04.2006</small></p>
<h3>SPD-Basis straft Backhaus ab</h3>
<h4>Parteitag zur <a href="/?p=118" class="liinternal">Listenwahl</a>: Nur zwei Drittel der Delegierten stimmten fÃ¼r Landeschef</h4>
<h4>Waren &#8211; &#8220;Zukunft aus eigener Kraft&#8221;  lautet das Regierungsprogramm der SPD, das Landeschef Till Backhaus am Wochenende auf dem Parteitag in GÃ¶hren-Lebbin vorstellte. Backhaus selbst hingegen erlitt eine herbe EnttÃ¤uschung. Nur 69,1 Prozent der Delegierten stimmten seiner Nominierung auf Platz 3 zu.</h4>
<p>Der SPD-Landeschef war nicht der Einzige, der eine Niederlage einstecken musste. Auch die Schweriner Nachwuchspolitikerin Manuela Schwesig, fÃ¼r die Innenminister Gottfried Timm (SPD) extra auf seinen Listenplatz verzichtet hatte, unterlag in einer Stichwahl der RÃ¼gener Abgeordneten Angelika Peters, die 50 Delegierte hinter sich brachte.</p>
<p>Damit ist die SPD in der Landeshauptstadt mit keinem einzigen Kandidaten unter den Erfolg versprechenden ersten 15 PlÃ¤tzen fÃ¼r den Landtag vertreten.</p>
<p>Nur wenig mehr, nÃ¤mlich 65 Stimmen erhielt Backhaus, der damit das zweitschlechteste Ergebnis eines Einzelkandidaten auf den aussichtsreichen ListenplÃ¤tzen hinnehmen musste. Er sprach enttÃ¤uscht von einer Niederlage, die er auf &#8220;schwierige Entscheidungen&#8221; bei Vogelgrippe, der Verwaltungsreform und beim Umbau im SPD-Landesvorstand zurÃ¼ckfÃ¼hrte. Noch bei seiner Wiederwahl zum Landesvorsitzenden vor zwei Jahren stimmten 92,5 Prozent der Delegierten fÃ¼r den Minister.</p>
<p>Das zuvor von Backhaus vorgestellte Regierungsprogramm wurde bei lediglich einer Enthaltung vom Parteitag angenommen. Die Schwerpunkte sind:</p>
<ul>
<li>Arbeit und Wirtschaft,</li>
<li>Bildung und Gerechtigkeit,</li>
<li>Kinder und Familie,</li>
<li>moderne Verwaltung.</li>
</ul>
<p>&#8220;Wir sind die einzige Partei im Land, die Ã¼ber ein Zukunftskonzept mit Blick auf 2020 verfÃ¼gt&#8221;, betonte Backhaus.</p>
<p>Das Ziel, ArbeitsplÃ¤tze zu schaffen und zu sichern stehe fÃ¼r die SPD ganz oben auf der Agenda, &#8220;natÃ¼rlich zuerst auf dem ersten Arbeitsmarkt&#8221;. Der SPD-Landeschef beschwor die Vision vom Gesundheitsland Nr. 1 durch den weiteren Ausbau von Biotechnologie, Medizintechnik und modernen medizinischen Einrichtungen.</p>
<p>In der Programmdebatte musste er aber einen Gegenantrag .auf dem eigenen Fachgebiet einstecken, durch den der ausdrÃ¼cklich formulierte Anbau von gentechnisch verÃ¤nderten Pflanzen als Fortschrittstechnologie vom Parteitag wieder einkassiert wurde.</p>
<p>Auf dem Gebiet der Bildung vertrat der SPD-Landeschef die Auffassung, dass mit Vorschuljahr, Schulgesetznovelle und Hochschulreform der richtige Weg gewÃ¤hlt sei. WÃ¶rtlich: &#8220;Mit Bildungsausgaben von 846 Euro je Einwohner liegen wir Ã¼ber dem Durchschnitt der ostdeutschen LÃ¤nder und auch Ã¼ber dem der westdeutschen FlÃ¤chenlÃ¤nder.&#8221;</p>
<h4>Warnung vor Einzug der NPD in den Landtag</h4>
<p>Einig war sich der Landeschef mit dem Spitzenkandidaten in der Kritik der Union. Da werde viel versprochen, aber die CDU stelle &#8220;massenhaft ungedeckte Schecks aus&#8221;. Von der RegierungsfÃ¤higkeit sei sie meilenweit entfernt. Ringstorff echauffierte sich Ã¼ber die neue CDU-FÃ¼hrung: &#8220;Alles Gerede Ã¼ber einen neuen Stil ist unglaubwÃ¼rdig und hohl, wenn gleichzeitig mit Unterstellungen gearbeitet wird. Das ist nicht neuer Stil. Das ist ganz schlechter Stil.&#8221;</p>
<p>Beide Redner warnten vor einem Einzug der NPD in den Landtag. Dies wÃ¼rde dem Ruf des Landes schwer schaden, Investoren abschrecken, ArbeitsplÃ¤tze und den Tourismus gefÃ¤hrden.</p>
<p align="right">Stefan Koslik</p>
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		<title>Von: Presse</title>
		<link>http://www.spd-landkreis-rostock.de/listenparteitag.htm/comment-page-1#comment-177</link>
		<dc:creator>Presse</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 10:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;small&gt;Ostsee-Zeitung, Montag, 10. April 2006&lt;/small&gt;

&lt;h3&gt;SPD bringt Ringstorff in Stellung&lt;/h3&gt;

&lt;strong&gt;Der MinisterprÃ¤sident soll im September noch einmal die Wahl gewinnen. Er fÃ¼hlt sich &quot;krÃ¤ftig und stark genug&quot;.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;GÃ¶hren-Lebbin&lt;/strong&gt; (OZ) Die SPD schickt Harald Ringstorff (66) als Spitzenkandidaten in die Landtagswahl. 89 der 93 Delegierten (95,7 Prozent) des Wahlparteitages am Samstag in GÃ¶hren-Lebbin sprachen sich fÃ¼r den seit 1998 amtierenden MinisterprÃ¤sidenten aus, das beste Ergebnis, dass Ringstorff je erreichte. SPD-Landeschef Till Backhaus, der auf dem dritten Listenplatz kandidierte, wurde von der Parteibasis regelrecht abgestraft. Er erhielt nur 69,1 Stimmenprozente.

Ringstorff will sein Amt am 17. September gegen JÃ¼rgen Seidel (CDU) und voraussichtlich Wolfgang Methling (Linkspartei) verteidigen. Schon im September 2005 hatte er seine Bereitschaft dazu erklÃ¤rt. Die BestÃ¤tigung durch die Parteibasis galt als Formsache.

Ringstorff, der im September 67. Geburtstag feiert, sagte, er fÃ¼hle sich &quot;krÃ¤ftig und stark genug&quot;. WÃ¤hrend einer neuen Amtszeit als Regierungschef wolle er &quot;nichts entscheidend anders machen&quot;. Neu sei nur der Wille, MV zum &quot;Gesundheitsland Nummer 1&quot; zu machen, da damit viele ArbeitsplÃ¤tze geschaffen werden kÃ¶nnten. In der Arbeitsmarktpolitik wolle er den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, die SelbstÃ¤ndigenquote erhÃ¶hen und Wirtschaftsansiedlungen ins Land holen. Wachstumsraten von 7,4 bis 9,4 Prozent in der gewerblichen Wirtschaft belegten die Richtigkeit dieses Kurses. Wichtig sei auch, dass die Bundesregierung an der bisherigen Energiepolitik festhalte. Bio- und Windenergie bedeuteten Chancen fÃ¼r MV, Kernkraft sei eine rÃ¼ckwÃ¤rts gewandte Energie.

Eine Koalitionsaussage lehnte Ringstorff ab. Er erwarte im September erneut drei Parteien im Landtag. Die PDS mÃ¼sse sich klar sein, ob sie &quot;regieren oder opponieren&quot; wolle. Die CDU habe sich als &quot;erstaunlich reformfeindlich&quot; erwiesen.

Bis Platz 15 folgen Ringstorff auf der Landesliste weitgehend bewÃ¤hrte Landtagsabgeordnete, darunter LandtagsprÃ¤sidentin Silvia Bretschneider (die mit Hund zum Parteitag anreiste), Agrarminister Till Backhaus, Fraktionschef Volker Schlotmann und Justizminister Erwin Sellering. Der Schweriner Direktkandidat, Innenminister Gottfried Timm, wollte sich ausdrÃ¼cklich nicht durch einen Listenplatz absichern. &quot;Ich gewinne meinen Wahlkreis auch so&quot;, sagte er.

Backhaus, der seine Wahl nach dem schlechten Ergebnis nur zÃ¶gerlich annahm, stellte das Wahlprogramm der SPD vor. Arbeit, Bildung, Familie und moderne Verwaltungsstrukturen stÃ¼nden im Mittelpunkt, sagte er. Die SPD sei &quot;die Partei der sozialen Gerechtigkeit&quot;, die Union habe ihr Wahlprogramm nur abgeschrieben. An den CDU-Spitzenkandidaten Seidel gewandt, sagte er, wer im MÃ¼ritzkreis Landrat sei, solle dort bleiben.

Zuvor hatte SPD-GeneralsekretÃ¤r Hubertus Heil die Sozialdemokraten aufgefordert, mÃ¶glichst viele WÃ¤hler zum Urnengang zu mobilisieren. Ein Wahlerfolg der NPD sei am besten mit einer hohen Wahlbeteiligung zu verhindern. Dringend appellierte er an seine Genossen, die Menschen in Vorpommern &quot;nicht mit den Nationalsozialisten allein zu lassen&quot;.

CDU-Landeschef JÃ¼rgen Seidel bescheinigte Ringstorff einen &quot;RealitÃ¤tsverlust&quot; betreffs seiner EinschÃ¤tzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. PDS-Chef Peter Ritter kÃ¼ndigte &quot;einen starken Gegenkandidaten&quot; an.

&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;KLAUS WALTER&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><small>Ostsee-Zeitung, Montag, 10. April 2006</small></p>
<h3>SPD bringt Ringstorff in Stellung</h3>
<p><strong>Der MinisterprÃ¤sident soll im September noch einmal die Wahl gewinnen. Er fÃ¼hlt sich &#8220;krÃ¤ftig und stark genug&#8221;.</strong></p>
<p><strong>GÃ¶hren-Lebbin</strong> (OZ) Die SPD schickt Harald Ringstorff (66) als Spitzenkandidaten in die Landtagswahl. 89 der 93 Delegierten (95,7 Prozent) des Wahlparteitages am Samstag in GÃ¶hren-Lebbin sprachen sich fÃ¼r den seit 1998 amtierenden MinisterprÃ¤sidenten aus, das beste Ergebnis, dass Ringstorff je erreichte. SPD-Landeschef Till Backhaus, der auf dem dritten Listenplatz kandidierte, wurde von der Parteibasis regelrecht abgestraft. Er erhielt nur 69,1 Stimmenprozente.</p>
<p>Ringstorff will sein Amt am 17. September gegen JÃ¼rgen Seidel (CDU) und voraussichtlich Wolfgang Methling (Linkspartei) verteidigen. Schon im September 2005 hatte er seine Bereitschaft dazu erklÃ¤rt. Die BestÃ¤tigung durch die Parteibasis galt als Formsache.</p>
<p>Ringstorff, der im September 67. Geburtstag feiert, sagte, er fÃ¼hle sich &#8220;krÃ¤ftig und stark genug&#8221;. WÃ¤hrend einer neuen Amtszeit als Regierungschef wolle er &#8220;nichts entscheidend anders machen&#8221;. Neu sei nur der Wille, MV zum &#8220;Gesundheitsland Nummer 1&#8243; zu machen, da damit viele ArbeitsplÃ¤tze geschaffen werden kÃ¶nnten. In der Arbeitsmarktpolitik wolle er den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, die SelbstÃ¤ndigenquote erhÃ¶hen und Wirtschaftsansiedlungen ins Land holen. Wachstumsraten von 7,4 bis 9,4 Prozent in der gewerblichen Wirtschaft belegten die Richtigkeit dieses Kurses. Wichtig sei auch, dass die Bundesregierung an der bisherigen Energiepolitik festhalte. Bio- und Windenergie bedeuteten Chancen fÃ¼r MV, Kernkraft sei eine rÃ¼ckwÃ¤rts gewandte Energie.</p>
<p>Eine Koalitionsaussage lehnte Ringstorff ab. Er erwarte im September erneut drei Parteien im Landtag. Die PDS mÃ¼sse sich klar sein, ob sie &#8220;regieren oder opponieren&#8221; wolle. Die CDU habe sich als &#8220;erstaunlich reformfeindlich&#8221; erwiesen.</p>
<p>Bis Platz 15 folgen Ringstorff auf der Landesliste weitgehend bewÃ¤hrte Landtagsabgeordnete, darunter LandtagsprÃ¤sidentin Silvia Bretschneider (die mit Hund zum Parteitag anreiste), Agrarminister Till Backhaus, Fraktionschef Volker Schlotmann und Justizminister Erwin Sellering. Der Schweriner Direktkandidat, Innenminister Gottfried Timm, wollte sich ausdrÃ¼cklich nicht durch einen Listenplatz absichern. &#8220;Ich gewinne meinen Wahlkreis auch so&#8221;, sagte er.</p>
<p>Backhaus, der seine Wahl nach dem schlechten Ergebnis nur zÃ¶gerlich annahm, stellte das Wahlprogramm der SPD vor. Arbeit, Bildung, Familie und moderne Verwaltungsstrukturen stÃ¼nden im Mittelpunkt, sagte er. Die SPD sei &#8220;die Partei der sozialen Gerechtigkeit&#8221;, die Union habe ihr Wahlprogramm nur abgeschrieben. An den CDU-Spitzenkandidaten Seidel gewandt, sagte er, wer im MÃ¼ritzkreis Landrat sei, solle dort bleiben.</p>
<p>Zuvor hatte SPD-GeneralsekretÃ¤r Hubertus Heil die Sozialdemokraten aufgefordert, mÃ¶glichst viele WÃ¤hler zum Urnengang zu mobilisieren. Ein Wahlerfolg der NPD sei am besten mit einer hohen Wahlbeteiligung zu verhindern. Dringend appellierte er an seine Genossen, die Menschen in Vorpommern &#8220;nicht mit den Nationalsozialisten allein zu lassen&#8221;.</p>
<p>CDU-Landeschef JÃ¼rgen Seidel bescheinigte Ringstorff einen &#8220;RealitÃ¤tsverlust&#8221; betreffs seiner EinschÃ¤tzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. PDS-Chef Peter Ritter kÃ¼ndigte &#8220;einen starken Gegenkandidaten&#8221; an.</p>
<p align="right">KLAUS WALTER</p>
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		<title>Von: Presse</title>
		<link>http://www.spd-landkreis-rostock.de/listenparteitag.htm/comment-page-1#comment-176</link>
		<dc:creator>Presse</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2006 18:46:38 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<h3>Ringstorff erneut Spitzenkandidat der Nordost-SPD für Landtagswahl</h3>
<p>Ministerpräsident Harald Ringstorff wird die SPD Mecklenburg-Vorpommerns zum vierten Mal als Spitzenkandidat in eine Landtagswahl führen. Die 92 Delegierten der Landesvertreterversammlung wählte den 66-Jährigen am Samstag in Göhren-Lebbin bei Waren mit 95,7 Prozent der Stimmen. Ringstorff erlangte damit das beste Ergebnis bei einer Wahl des SPD-Spitzenkandidaten. &#8220;Mir ist das etwas peinlich. Es ist ja fast ein DDR-Ergebnis&#8221;, sagte er.</p>
<p>Zum Auftakt der Sitzung untermauerte Ringstorff den Anspruch der SPD auf die weitere Führung Mecklenburg-Vorpommerns und stellte seiner Regierung ein gutes Zeugnis aus. Zuvor hatte SPD-Landeschef Till Backhaus seine Partei auf einen engagierten Wahlkampf für die Landtagswahl am 17. September eingeschworen. &#8220;Wir setzen auf Sieg und nicht auf Platz&#8221;, so Backhaus.</p>
<h4>Dämpfer für Backhaus</h4>
<p>Backhaus erhielt bei der Aufstellung der Landesliste einen deutlichen Dämpfer. Der 47-Jährige wurde mit nur 69,1 Prozent der Stimmen auf den dritten Listenplatz gewählt und fuhr damit das schlechteste Ergebnis aller SPD-Spitzenpolitiker ein. Die Schweriner Kommunalpolitikerin Manuela Schwesig unterlang in einer überraschenden Kampfabstimmung um Listenplatz neun der Rügener Landtagsabgeordneten Angelika Peters.</p>
<h4>Neuverschuldung auf Null senken</h4>
<p>Die Delegierten wollten am Wochenende auch das Wahlprogramm beschließen. Neben der Arbeitsmarktpolitik werden im Programmentwurf die Reformen bei den Schulen und Hochschulen, Verbesserungen für Familien und die Durchsetzung der Verwaltungsreform als wichtigste Aufgabe genannt. Die SPD wolle die Arbeitsmarktförderung künftig stärker auf die Schaffung &#8220;echter Jobs&#8221; konzentrieren, sagte Backhaus. Ziel sei es, die Neuverschuldung des Landes bis 2010 auf Null zu senken.</p>
<h4>Ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf</h4>
<p>Die SPD hatte bei der Landtagswahl 1998 erstmals die CDU als stärkste politische Kraft im Nordosten abgelöst und mit der PDS die bundesweit erste rot-rote Koalition gebildet. Dennoch zieht die Partei ohne klare Koalitionsaussage in den Wahlkampf. &#8220;Man muss nach jeder Wahl abwägen, mit wem man die eigenen Ziele am besten umsetzen kann&#8221;, betonte Ringstorff. Die Sozialdemokraten hatten 2002 bei der Landtagswahl 40,6 Prozent der Stimmen erzielt und stellen mit 33 Abgeordneten die größte Fraktion im Schweriner Landtag. &#8220;Wir haben gute Voraussetzungen, wieder stärkste Kraft zu werden und damit weiter die Geschicke des Landes zu führen&#8221;, zeigte sich Ringstorff zuversichtlich.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID2481548,00.html" target="_blank" class="liexternal">NDR</a></small></p>
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