Selbst im kleinen Kreis der Ortsvereinsversammlung in Graal-Müritz spielte bei der Diskussion über die aktuelle Lage der SPD ein Kriterium eine essentielle Rolle: Die SPD hat ein deutliches Kommunikationsproblem nach außen.
Es wurde nicht geschafft, unseren Standpunkt klar zu vertreten. Nur zu gerecht ist es da, dafür bei der Wahl abgestraft zu werden. Wenn die SPD in der Lage wäre, den Menschen zu vermitteln, wofür sie steht und wofür sie kämpft, bedürfte es links neben uns keiner anderen Bundestagspartei. Dass die SPD Ziele hat, ist jedem Bundesbürger nur zu klar, doch die zweifelhafte Umsetzung führte schlussendlich zu einem so heftigen Absacken des Zuspruchs. Die in der Öffentlichkeit beinahe kommentarlose Einführung der Rente ab 67 war sicherlich kein Stimmenfänger.
Nun liegt es an der Führung der Partei, Fehler einzugestehen und für einen personellen Wechsel zu sorgen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Einsichten und neue Ideen auch der Tenor des Bundesparteitages sind.
In den Ortsvereinen ist man optimistisch und zukunftsorientiert.





